Wir über uns

Geschichte und Arbeitsziele
Lebenslauf Christof Wanderer
Mitarbeiter
Fuhrpark und Maschinen
Lehmbau salonfähig
Die Deutsche Fachwerkstraße

Geschichte und Arbeitsziele der Holz- und Lehmbau GmbH
13 feste und drei freie Mitarbeiter bilden das Team der Holz- und Lehmbau GmbH - u.a. mit 4 Gesellen und 6 Auszubildenden. Zimmermeister und Restaurator Christof Wanderer hat das Gewerbe bereits 1991 angemeldet und führt die Firma seit 1999 als GmbH. Von '91 bis '95 war er auf Wanderschaft zum Erlernen verschiedener Handwerkstechniken und Kulturen (Rußland, Neuseeland, Alaska). Seinen ersten Betrieb führte er im Anschluß an die Walz. Im Jahre 1997 schließlich machte er den Zimmermeister. Seit August 2003 befinden sich Büro, Lager und Werkstatt in Witzenhausen, Am Eschenbornrasen 10-14. Der Betrieb ist Mitglied der Fachgruppe Restauratoren im Handwerk e.V. Seit dem Frühjahr 2006 ist die Firma ein EINER.ALLES.SAUBER®-Fachbetrieb - Machen Sie mehr aus Ihrem Haus!

Das Team mit dem Fuhrpark sowie den verschiedenen Spezialmaschinen und Werkzeugen arbeitet vor allem in der Denkmalpflege und Restauration. Fachwerk-, Holz- und Lehmputzarbeiten sowie Lehmbau kommen dabei meist zum Tragen.
Eine Reihe von Historischen Baustoffe werden am Betriebssitz vorgehalten, wie: Eichenbalken, Sandsteinquader, Türpfosten usw.

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Lebenslauf Christof Wanderer
Christof Wanderer   Zimmermeister, Restaurator im Handwerk  
1991   Anmeldung eines Zimmerbetriebes  
1991 - 1995   Wanderschaft u.a. in Rußland, Neuseeland, Alaska  
1996   Führung eines Zimmerbetriebes  
1997   Abschluß zum Zimmermeister  
1999   Umfirmierung zur GmbH  
seit 08/2003   Büro, Lager und Werkstatt in Witzenhausen, Am Eschenbornrasen  
seit 2005   Restaurator im Handwerk  

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Mitarbeiter
Sebastian Selig   Zimmerpolier, Beratung und Planung
Lars Lückert   Zimmergeselle, Vorarbeiter
Sigi Antenhofer   Maurer, Lehmbauer, Verputzer
Sebastian Hogh   Zimmergeselle
Sabine Franz   Schreiner
Claudius Lohmann   Lehrling 3. Jahr
Michael Ditzinger   Lehrling 2. Jahr
Kerstin Korn   Lehrling 2. Jahr
Johannes Thomas   Lehrling 2. Jahr
Kathrin Fuchs-Jaquemoth   Buchhaltung
Oliver Durotin   Mechaniker und Kranfahrer
Georg Hefter   Zimmerer, Architekt
Albrecht Köllner   Putzer
Rebecca Herbach   Schülerpraktikantin
Jannis Gerhards   Zimmermann


Die Azubildenden der Holz- und Lehmbau GmbH schnitten immer wieder als Jahrgangsbeste bei der Landesinnung ab, wie:

Philip Brandt (2002)
Martin Liebold (2003)
Christian Schinke (2004)
Verena Meier (2004)
 



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Fuhrpark und Maschinen
Der Fuhrpark umfaßt folgende Fahrzeuge:
  • MAN 9-Tonner mit Anhänger, Wechselbrückensystem
  • 2 Mercedes Sprinter 311, Doppelkabine
  • PKWs: Passat Kombi, Volvo Kombi und Mercedes Kombi
  • Stapler, Spezialfahrzeuge
Die verschiedenen Spezialmaschinen und Werkzeugen für Fachwerk-, Holz- und Lehmputzarbeiten sowie Lehmbau kommen vor allem in der Denkmalpflege und Restauration zum Einsatz. (s.a. Seite Aktuelles: TORBO Reinigungsverfahren)



Eine Reihe von Historischen Baustoffe werden am Betriebssitz vorgehalten, wie: Eichenbalken, Sandsteinquader, Türpfosten usw.
 

Mercedes Sprinter 311, Doppelkabine

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Lehmbau salonfähig

Lange Zeit von modernen Baustoffe verdrängt, erlebt der Naturstoff Lehm derzeit eine Renaissance. Ein Reihe von Praxisbeispielen bei Neubauten dokumentieren dies eindrucksvoll. Lehm kommt dem heutigem Bedürfnis der Bauherrn und Architekten nach innovativen Bautechniken sehr nahe. Berücksichtigt werden Aspekte wie Natürlichkeit, gesundes Wohnklima und Individualität.

Baustoff Lehm
Beim "archaisch" anmutenden Bauen mit Lehm haben mittlerweile zeitgemäße Methoden Einzug gehalten. Der Dachverband Lehm e.V. in Weimar stellt alle relevanten Daten über die bauphysikalischen Eigenschaften zur Verfügung. Die Wärmespeichereigenschaften von Lehm eignen sich besonders beim Bau von Niedrig- und Passivenergiehäusern. Die Beratung, Planung und Ausführung geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten, dem Bauherrn und der ausführenden Firma.
Das Verputzen der Wände mit Lehm unterscheidet sich nicht wesentlich von herkömmlichen Verfahren. Mußte in früheren Zeiten in aufwendiger Vorbereitung und Handarbeit der Lehm als Verputz aufgebracht werden, liegen heute homogen gemischte Ober-, Unter-, Fein- und Dekorputze vor, die mit Putzmaschinen aufgebracht werden.

Eigenleistung
Viele Bauherren (und -damen) nutzen das Angebot, Eigenleistung mit einzubringen. Gerade beim Bauen mit diesem Naturstoff, sind schon wahre Künstler geboren worden, meint der Praktiker Wanderer und verweist auf seine Internetseite. Nachdem die anfänglich Scheu dem erdigen Material gegenüber überwunden war, wurde eine Kreativität beim Modellierungen von Rundbögen, Simsen usw. freigelegt, die niemand bislang für möglich gehalten hatte.

Kostendämpfung durch Eigenleistung
Der Bau eines Lehmhauses verursacht ähnliche Kosten wie der eines konventionell gebauten Hauses. Die Baumaterialpreise liegen zwar teilweise etwas höher, da sie bisher nur semiindustriell gefertigt werden. Die Reparaturfreundlichkeit hingegen dämpfen die Mehrkosten. Durch höhere Eigenleistungsanteile bei der relativ einfach zu verarbeitende Technik des Lehmbaus können die Gesamtkosten deutlich unter denen eines konventionell errichteten Hauses liegen.

Wohnatmosphäre
Ist der Ausbau soweit vorangeschritten, daß es zum Bezug der Räume kommt, wird die heimlige Atmosphäre individuell gestalteter Wohnelemente durch ein angenehmes Klima unterstrichen. Zum einen bleibt die Luftfeuchtigkeit durch die Atmungsaktivität bei Lehmaufbauten relativ konstant zwischen 45 und 55 %. Zum anderen werden durch die physikalischen Eigenschaften von Lehm eine Reihe von Mikroorganismen und Staub gebunden, so daß für Allergiker erheblich weniger Gesundheitsgefahren ausgehen. Es hat sich gezeigt, daß auch lange nach Bezug diese nachhaltig positiven Erfahrungen oftmals euphorisch weitergetragen werden.

Die Vorzüge der positiven Eigenschaften des Baumaterials Lehm, die Möglichkeiten neuer Verarbeitungstechniken und die große Produktpalette vorgefertigter und genormter Lehm-Baustoffe zu nutzen - hierhin liegt die Zukunft des kostengünstigen Naturstoffs. Bleibt nur zu hoffen, daß die Jahrtausende alte Technik und die konsequenten Weiterentwicklung noch sehr viele Nachahmer finden wird. Interessierten stehen für weitere Fragen eine Reihe von Spezialisten und Publikationen zur Verfügung.

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Die Deutsche Fachwerkstraße

Die Deutsche Fachwerkstraße verläuft über insgesamt 2000 Kilometer von der Elbe bis zur Donau und zeigt, wie vielfältig sich die Fachwerkskunst von Region zu Region gestaltet. Es gibt insgesamt neun Teilrouten der Fachwerkstraße. Sie führen u.a. durch schöne Flusstäler mit mittelalterlichen Sandsteinbrücken über Weser, Fulda, Werra, Eder und Schwalm, berührt sagenumwobene Berge wie den Hohen Meißner – den Frau-Holle-Berg – oder den Knüll, und bietet Fachwerk nicht nur in den historischen Städten, sondern auch in jedem der malerischen Dörfer am Wege (siehe auch in der Rubrik "Freizeitmöglichkeiten").

Über viele Jahrhunderte sicherten die historischen Städte mit den Burgen, Schlösser, Klöster, Fachwerkbauten und Rathäuser Ihren Wohlstand und künstlerische Entfaltung durch Handelsprivilegien der Schutzpatrone von Karl dem Großen über die niedersächsischen Welfenherzöge bis zu den hessischen Landgrafen und Kurfürsten. Die Vielfalt der Fachwerkstile und Bauformen mit Einflüssen aus Niedersachsen, Hessen, Thüringen über Franken bis nach Italien ist einmalig.

Erlebnisführungen zu Land und Wasser, Schatzsuche und Konzerte in Schlössern und Klöstern, Museen in Stadttürmen und bedeutenden historischen Gebäuden, Wander-, Rad- oder Kanutouren von Stadt zu Stadt entlang alter Handelsrouten, Stadtfeste und mittelalterliche Märkte - unzählige neue Eindrücke verspricht ein Besuch dieser Regionalstrecken. Fachwerkhotels und -restaurants, Wohnmobilstell- und Campingplätze und die malerischen Altstädte laden zum Verweilen und Bummeln ein. Begeben Sie sich auf eine Reise durch die malerischen Landschaften und ihre Jahrhunderte alte Handels- und Bautradition.

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